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Karnevalsstimmung im Sauerland - hier beim Altweiber-Karneval in Drolshagen. Fotos: Berthold Stamm (Bilderdienst.de)


Prinz Karneval in Attendorn: Prinz Mike I. (Potthoff), der zuvor von Bürgermeister Wolfgang Hilleke den Rathausschlüssel überreicht bekommen hatte. Foto: Berthold Stamm (Bilderdienst.de)


Winterstimmung an der "Wendener Hütte" im Südsauerland. Foto: Berthold Stamm (Bilderdienst.de)

Karl-May-Festspiele 2012: Zweimal Winnetou, zweimal Old Shatterhand und eine einmalige Inszenierung

Lennestadt-Elspe (2. Februar 2012). Die diesjährige Karl-May-Festspiel-Saison in Elspe startet am 23. Juni 2012 mit noch mehr Service und einem neuen Ensemble. Dann nämlich ist Premiere für Winnetou I. Westernfans können sich auf eine ganz besondere Inszenierung freuen: gleich zwei Winnetous und zwei Old Shatterhands werden in Europas größtem reinen Show- und Festivalpark die erwarteten 180.000 Zuschauer begeistern. Benjamin Armbruster wird seine letzte Saison als Winnetou spielen – und live auf der Bühne von seinem langjährigen Spielpartner Jochen Bludau gebührend verabschiedet. Nach 19 Jahren kehrt Jochen Bludau als Old Shatterhand zurück – und übergibt nebenbei „seine Rolle“ an seinen Sohn Oliver Bludau.

Familiennachfolge im Wilden Westen: Mit Jochen Bludau und Oliver Bludau werden gleich zwei Old Shatterhands das Publikum begeistern. In einem Prolog vor dem eigentlichen Hauptstück – in diesem Jahr Winnetou I – übergibt der Vater „seine Rolle“ an den Sohn. Und da zwei Old Shatterhands auch zwei Winnetous erfordern, geschieht dies auch mit der Rolle des Winnetou. Jean-Marc Birkholz wird die Rolle von Benjamin Armbruster übernehmen, der in diesem Jahr seine insgesamt 25. Saison in Elspe spielen wird – seine letzte im Kostüm des Winnetou.

„Ich möchte meinen langjährigen Freund und Kollegen Benjamin Armbruster als Winnetou verabschieden und zugleich meinem Sohn einen besonderen schauspielerischen Einstand verschaffen“, erklärt Jochen Bludau seine Bühnenrückkehr. Er ist als Old Shatterhand acht Jahre lang Seite an Seite mit Benjamin Armbruster geritten, der es immer verstanden habe, seine Fans zu begeistern. In den beiden Hauptrollen komme es nun zu zwei Veränderungen, die die Inszenierungen der Zukunft prägen werden.

„Aber“, so der Regisseur und Drehbuchautor Jochen Bludau, „wir freuen uns auch, mit Jean-Marc Birkholz einen würdigen Winnetou-Nachfolger für Benjamin Armbruster gefunden zu haben“. Der gebürtige Berliner Birkholz ist unter anderem bekannt aus Fernsehsendungen wie „Polizeiruf 110“, „Verliebt in Berlin“ und „GZSZ“ und hat bereits seit 2008 verschiedene Rollen in den Elsper Karl-May-Inszenierungen übernommen. So spielte er schon als „Bloddy Fox“ in „Unter Geiern“ sowie als „Kleiner Bär“ und „Old Firehand“.

Auch weitere Hauptrollen werden wieder eindrucksvoll besetzt. So übernehmen Joachim Kaiser die Rolle des Sam Hawkens, Kristin Lenhardt die Rolle der Saloonwirtin Miranda und Shadi Hedayati die Rolle von Winnetous Schwester Nscho-Tschi. „Wir setzen schon seit Jahren auf professionelle und herausragende Schauspieler“, so der Geschäftsführer der Elspe Festival GmbH und Neu-Old-Shatterhand Oliver Bludau. Karl May in Elspe stehe für Unterhaltungskultur auf höchstem Niveau.

Das Elspe Festival möchte in diesem Jahr seinen Anspruch als Ganztagserlebnis für die ganze Familie besonders unterstreichen. „Es gibt nur wenige Kultur- und Freizeitaktivitäten, die eine Familie einen ganzen Tag lang im Verbund erleben kann“, meint Oliver Bludau. Im Rahmen der Karl-May-Festspiele wolle man diesem Ansatz besonders Rechnung tragen. Deswegen habe man auch die Eintrittspreise angepasst und neue Nebenshows geplant. Erstmals könne eine vierköpfige Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern für nur 53,60 Euro von 10.00 bis 18.00 Uhr den Wilden Westen hautnah erleben. In dieser Preiskategorie sind alle Nebenshows, das Hauptstück und der Aufenthalt auf dem gesamten Gelände enthalten, dass dann auch im neuen Glanz erstrahlen wird. Rund 250.000 Euro hat das Festival in die Modernisierung, Umgestaltung und Steigerung der Attraktivität investiert. „Der Wilde Westen ist auf jedem Quadratmeter spürbar“, verspricht Oliver Bludau.

Weiterhin angeboten werden kostenfreie Parkplätze, ein barrierefreier Zugang zu allen Festspielbereichen und das wetterunabhängige Erleben. Dank der Überdachung der Zuschauertribünen könne auch bei Regenwetter das Natur- und Karl-May-Schauspiel genossen werden.

Mehr Western wird auch im Rahmenprogramm spürbar. Gleich drei neue Nebenshows sollen die Besucher anziehen. „Rodeo Rumble“ verspricht gute Unterhaltung, Spaß und Humor mit Pferden, Cowboys und Indianern. Bei „Fight & Fire“ können eindruckvolle Pyrotechnik und schnelle Action-Stunts erlebt werden. Und „Wonderful Wild West“ lädt als Musikact zum Mitmachen ein. Oliver Bludau: „Von Juni bis September ist der Wilde Westen im Sauerland.“ Das solle auch durch attraktive Nebenshows unterstrichen werden.

Als neuer Old Shatterhand wird Oliver Bludau sein Engagement im Rahmen des Elspe Festivals weiter ausbauen. Bereits im Frühjahr letzten Jahres hat er schon die Geschäftsführung von seinem Vater übernommen. Nun findet die Staffelstabübergabe auch auf der Bühne statt. „Ich habe reiten gelernt, Stunts einstudiert, professionellen Schauspielunterricht genommen und viel Zeit mit Karl May und den Bühnenkollegen verbracht“, erklärt Bludau junior. Das Elspe Festival setze hohe Maßstäbe in Sachen Professionalität und Bühnenperformance und er wolle diesen auch und gerade als neuer Old Shatterhand gerecht werden. Mehrmals in der Woche probe und übe er. Er freue sich auf die neue Aufgabe. Die Karl-May-Festspiele und das Elspe Festival gehörten zur Region genau wie er. Das sei ein zusätzlicher Ansporn.

Der Vorverkauf von Tickets hat bereits begonnen. Weitere Informationen zu den Karl-May-Festspielen 2012 und zum Elspe Festival gibt es auch unter www.elspe.de.

28. Westfälischer Hansetag vom 2. bis 4. September in Olpe/Biggesee

Fotoimpressionen



 

Olper Geschichtsbrunnen im Schatten der St. Martinus-Pfarrkirche /  Copyright: Berthold Stamm
Brunnenentwurf: Karl-Heinz Klein (Düsseldorf); Foto: Berthold Stamm (Olpe)

Olpe/Biggesee aus der Luft / Copyright: Berthold Stamm
Foto: Berthold Stamm (Olpe)


Spatenstich für Olper Gewerbegebiet "Hüppcherhammer"

Olpe (31. August 2011). Nachdem vor einigen Wochen mit dem Bau des Gewerbegebietes „Langes Feld“ durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Olpe begonnen wurde, starten nun mit dem Spatenstich auch die Bauarbeiten für den 1. Bauabschnitt (ca. 12 ha) im Interkommunalen Gewerbepark "Hüppcherhammer". Gesellschafter sind die Städte Olpe und Drolshagen; der Gewerbepark liegt allerdings vollständig auf dem Gebiet der Stadt Olpe.

Spatenstich für das Gewerbegebiet "Hüppcherhammer" - Foto: Holger Böhler (Siegener Zeitung)

Die Erschließung des Gewerbeparks Hüppcherhammer wird mit der Herstellung der Brücke über die Brachtpe begonnen. Die Dreifeldbrücke mit einer Länge von ca. 80,00 m und einer Breite von ca. 10,00 m (Fahrbahn und einseitiger Gehweg) wird das Brachtpetal überspannen und damit die größte städtische Brücke im Stadtgebiet werden. Die Konstruktionshöhe der Brücke, die teilweise aus Fertigteilen (Tragkonstruktion) hergestellt wird, beträgt ca. 1,50 m und die lichte Höhe bis zu 10,00 m.

Gleichzeitig mit dem Bau der Straßenbrücke in das Gewerbegebiet wird die vorhandene alte Eisenbahnbrücke abgebaut, saniert und wieder in einer neuen Höhenlage auf den vorhandenen umzubauenden Widerlagern unter der Straßenbrücke versetzt. Die Brücke soll demnächst als Radwegebrücke genutzt werden. 

Bauausführendes Unternehmen ist die Firma Meyer aus Altenkirchen mit einem Gesamtauftragsvolumen von ca. 1.350.000,00 €.

Im Zuge der Brückenbauarbeiten wird gleichzeitig mit dem Bau des neuen Kreisverkehrsplatzes auf der B 55 begonnen, der als Anbindung an das neue Industriegebiet dient. Der Kreisel wird mit einem Gesamtdurchmesser von 38,00 m und und einer Fahrbahnbreite von 7,00 m hergestellt.
 
Diese Straßenbaumaßnahme wird durch die Firma Heinrich Weber, Siegen mit einem Auftragsvolumen von ca. 450.000,00 € ausgeführt.

Der Eigenanteil dieser Baumaßnahme beträgt für die Stadt Olpe ca. 25 % - die übrigen Kosten werden durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW getragen.
 
Nach Fertigstellung des Kreisverkehrs Ende 2011 und der Brückenbaumaßnahme im Juni 2012 wird die Anbindung an die alte Bundesstraße ins Rosenthal in neuer Höhenlage hergestellt. 

Anschließend werden die Kanal- und Straßenbaumaßnahmen im Industriegebiet selbst durchgeführt sowie die Haupterschließungsstraße erstellt.

Die Fertigstellung der Erschließungsmaßnahmen für den 1. Bauabschnitt ist spätestens im Mai 2013 geplant.

Infos zu den Gewerbegebieten "Hüppcherhammer" und "Langes Feld" erteilt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe mbH



Börsen-Verlag, Inh. Sylke Stamm
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